Viele Rituale…
…geben dem Kindergartenalltag ein Gerüst,
das die Kinder stärkt und ihnen die Orientierung ermöglicht.
Höflichkeit und Wertschätzung
drücken sich in einer persönlichen
Begrüßung und Verabschiedung der Kinder und Eltern aus.
Gemeinsame Mahlzeiten
geben Ruhe und lassen das Essen
zu einem besonderen Teil des Tages werden.
Tischgespräche und Tischmanieren, der richtige Umgang mit Messer, Gabel und Löffel werden ebenso geübt wie das Essen an sich.
Probieren gehört auch dazu.
Das Frei-Spiel
Hier können die Kinder Selbstständigkeit und Eigenverantwortung entwickeln, Konflikte erleben und lösen lernen. Sie können ihre
Emotionen herauslassen und sich frei spielen.
Gemeinsames Feiern, Morgenkreise, Ausflüge
Stärkt die Gruppe und fordert die Kinder auf, sich neuen Anforderungen zu stellen.
Regeln…
…die für alle verbindlich sind, erleichtern das Miteinander.
Das Spiel
Grundlage der pädagogischen Arbeit ist das Spiel, das angeregt und begleitet wird. Es ist das Lern- und Erfahrungsmedium des Kindes.
Hier erlebt und erfährt es erste Regeln. Es lernt Erfolg und Misserfolg kennen. Es wird motiviert zur Wiederholung und Überprüfung des eigenen Handelns.
Das Kind wird durch die Erzieherin und seine Freunde in eine neue Welt eingeführt und macht ganzheitlich, d.h. mit allen Sinnen Erfahrungen in der Gemeinschaft, die es prägen. Es lernt durch Nachahmung und gewinnt Sicherheit durch Erfolg. Neues wird erprobt und Altes vertieft, die Erzieherin begleitet das Spiel, indem
sie gezielt Anregungen und Denkanstöße gibt, Neugier weckt und wach hält und Fragen zulässt.
Aus dem Spielverhalten entwickelt sich das Lernverhalten.
Das Kind bestimmt sein eigenes Tempo und handelt seinen Interessen und Neigungen entsprechend. Es bestimmt die Dauer seines Handelns und die Gemeinschaft, mit der es sein Spiel gestalten will. Es erlebt sein eigenes Tun in Übereinstimmung mit den anderen Kindern oder im Gegensatz zu deren Wünschen und Bedürfnissen. Daraus ergeben sich Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten.
Wir schaffen eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit, in der das Kind sich angenommen und geborgen fühlen kann. Hieraus entwickelt es Mut und Freude an selbstständigem Handeln und Zuversicht in sich selbst. Das gemeinschaftliche Tun und Lernen in der Gruppe bietet ihm, Lebenserfahrungen zu machen.
Eingebettet in das Spiel ist die Bildung und Förderung des Kindes. Hierbei wird berücksichtigt, dass jedes Kind sein eigenes Lerntempo und seine eigene Leistungsbereitschaft hat. Bei der individuellen Förderung steht die ganze Persönlichkeit des Kindes im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.